Service-Roboter stehen kurz vor dem Marktdurchbruch

Der selbsternannte “einzige wirklich europäische Anbieter von Servicerobotik” erkennt, dass Menschen nicht so einfach ersetzbar sind und plant nun eine neue Offensive auf einem anderen Level.

Die United Robotics Group, laut CEO Thomas Hähn der einzig wahre europäische Anbieter von Servicerobotik, kündigt eine neue Offensive an. Mit neun Unternehmen unter dem Dach der RAG-Stiftung, die die Einnahmen aus dem Steinkohleabbau verwaltet, hat die Gruppe eine führende Position auf dem Markt für professionelle Serviceroboter.

Mittels innovativer Technologie sollen autonome Maschinen in der Lage sein, in verschiedenen Branchen tätig zu werden und somit die Arbeit von überlasteten Angestellten zu erleichtern. Aktuellen Wachstumsraten zufolge feiert die Automatisierungsbranche den Durchbruch des Serviceroboter-Marktes. Laut Weltverband International Federation of Robotics stieg der Absatz im Vorjahr um fast die Hälfte. Der Grund dafür sei der hohe Leidensdruck in verschiedenen Branchen, darunter Handwerk und Gastronomie. Es gehe nicht mehr nur um die Rentabilität, sondern um das Überleben des Betriebs aufgrund von Personalmangel. Durch die Entlastung von einfachen Tätigkeiten können Unternehmen nun schnelle Ergebnisse sehen.

Die United Robotics Group hat sich dabei auf die vereinfachte Integration von Robotern in alltäglichen Abläufen fokussiert. „Die Maschinen müssen zuerst die einfacheren Aufgaben übernehmen“, erklärt CEO Hähn. Die Gruppe hat die Nische im Markt für professionelle Serviceroboter erkannt und sich auf Tätigkeiten spezialisiert, die den Laborbetrieb in Krankenhäusern unterstützen. Zudem spielen EU-Themen wie Datenschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle bei der Herstellung und Montage der Serviceroboter.

Helmut Schmid, Vorstand des Deutschen Robotik Verbands, betont, dass der Markterfolg von Servicerobotern bisher nicht wie erwartet ausfiel. Die fehlende Benutzerfreundlichkeit und erfolgreiche Referenzen machten den Verkauf von Servicerobotern schwierig. Doch nun treiben der Fachkräftemangel und die steigenden Personalkosten die Entwicklung des Marktes voran. Ohne Servicerobotik werde es in Deutschland nicht mehr möglich sein, so Schmid.

Europa kam im Vergleich zu Japan und Südkorea langsamer mit der Unterstützung von neuen Technologien voran, doch die United Robotics Group will nun durchstarten und von dieser Entwicklung profitieren. Mit aktuell mittleren zweistelligen Millionenerlösen plant die Gruppe, ihre Umsätze im nächsten Jahr zu verdoppeln und langfristig einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro zu erzielen.

Die Herausforderung liegt nicht nur in der Entwicklung marktreifer Produkte, sondern auch in der Umsetzung im industriellen Maßstab, sowie im Vertrieb und Service. Daher scheitern viele Start-ups auf dem Weg zum Erfolg, weiß CEO Hähn aus Erfahrung. Die United Robotics Group hat das Potential, die Serviceroboter-Branche mit ihren innovativen Produkten zu revolutionieren.

Als Teil ihrer Expansion übernahm die Gruppe auch das europäische Robotikgeschäft von Softbank, welches bislang noch nicht in großem Umfang erfolgreich war. Doch durch die Integration von ChatGPT und die Nutzung der bereits auf dem Markt befindlichen Technologie des humanoiden Roboters “Pepper”, plant die United Robotics Group eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten und somit eine Revolutionierung des Marktes für Serviceroboter.

Um ihre Ziele zu erreichen, plant die United Robotics Group, sich dem Kapitalmarkt zu öffnen und strategische Partnerschaften einzugehen. Obwohl die Gruppe nicht zum Verkauf steht, seien Partnerschaften eine Möglichkeit, die Expansion voranzutreiben. Europa zieht nun endlich mit im Wettbewerb gegen die übermächtige Finanzpower der USA und China, und die United Robotics Group ist bereit, die Zukunft der Servicerobotik zu gestalten.”

(eulerpool-AFX)

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