Stellantis: Zustimmung der Gewerkschaftsmitglieder zu neuem Tarifvertrag

Bei Stellantis, der Muttergesellschaft von Chrysler, stimmten UAW-Gewerkschaftsmitglieder massiv für einen neuen Tarifvertrag.

Nach einer langen und intensiven Verhandlungsphase haben die Beschäftigten der Chrysler-Muttergesellschaft Stellantis in den USA einen neuen Tarifvertrag mit überwältigender Mehrheit angenommen. Wie die US-Autogewerkschaft UAW online mitteilte, haben laut vorläufigen Ergebnissen rund 68 Prozent der Stimmabgabe zugestimmt. Lediglich einige kleine Betriebe haben noch nicht abgestimmt, jedoch reichen diese nicht aus, um das deutliche Stimmenverhältnis zu verändern.

Der neue Tarifvertrag, der eine Laufzeit von viereinhalb Jahren hat, gilt für circa 43.000 Beschäftigte bei Stellantis. Eine der wichtigsten Änderungen ist die 25-prozentige Erhöhung der Grundlöhne während der Vertragslaufzeit. Zudem beinhaltet er die Wiedereinführung des Lebenshaltungskostenausgleichs und die Wiedereröffnung eines Werks in Illinois, welches zu Beginn des Jahres von Stellantis stillgelegt wurde. Weder die UAW noch Stellantis haben bisher eine offizielle Stellungnahme abgegeben.

Nach Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse zeigte sich auch die Stellantis-Aktie an der Mailänder EURONEXT mit einem Anstieg von 0,10 Prozent auf 18,516 Euro in positivem Licht. Die Investoren scheinen vertrauen in den neuen Tarifvertrag zu haben und sehen die möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen als positiv an.

Der Tarifvertrag kam nach monatelangen Verhandlungen zustande und markiert eine wichtige Einigung zwischen der UAW und Stellantis. Vor allem die Wiedereinführung des Lebenshaltungskostenausgleichs und die Erhöhung der Grundlöhne haben bei den Beschäftigten für Zufriedenheit gesorgt. Die Wiedereröffnung des stillgelegten Werks in Illinois ist ebenfalls ein positives Signal für die Zukunft des Konzerns.

Mit diesem neuen Tarifvertrag ist Stellantis in einer besseren Position, um dem wachsenden Druck in der Autobranche standzuhalten. Durch die Einigung mit der UAW kann das Unternehmen nun seine Ressourcen effektiver nutzen und sich auf die Entwicklung innovativer Fahrzeuge konzentrieren.

Die Zustimmung der Beschäftigten zu dem neuen Tarifvertrag zeigt auch das Vertrauen in die Zukunft von Stellantis und die Fähigkeit des Konzerns, seine Mitarbeiter fair zu bezahlen und zu behandeln. Dies stellt einen wichtigen Schritt für die langfristige Nachhaltigkeit des Unternehmens dar und könnte auch bei Investoren für zusätzliches Interesse sorgen.

Insgesamt ist die Zustimmung der Stellantis-Beschäftigten zu dem neuen Tarifvertrag ein positiver Schritt für das Unternehmen und die Autobranche als Ganzes. Sie markiert eine wichtige Einigung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber und zeigt die Bereitschaft beider Seiten, an einem Strang zu ziehen und eine starke Zukunft für das Unternehmen zu schaffen.

(eulerpool-AFX)

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